Weitere Bistümer

Bistum Aachen

Im Bistum Aachen gibt es trotz der Glockenvernichtungen der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderte noch eine Reihe von OTTO-Glocken und –Geläuten, unter ihnen z.B. die Geläute von St. Joseph, St. Anna und St. Franziskus in Krefeld. Bei den Glocken von St. Joseph handelt es sich um eines der bedeutenden deutschen Geläuteensembles des 19. Jahrhunderts.


Bremische Landeskirche

Dreimal hat die Glockengießerei OTTO in ihrer Geschichte die große „Brema“-Glocke für den Bremer Dom gegossen: 1894, 1925 und 1962.
Neben der alten Glocke von Ghert Klinghe (1433) stammen die drei anderen Glocken des Domes von F. OTTO.


Von OTTO sind auch die Läuteglocken der nahegelegenen St. Martini-Kirche. Zusammen bilden sie das zehnstimmige Bremer Altstadtgeläut, welches als eines der schönsten in Deutschland bezeichnet wird. Fast alle Glocken der Bremer Kirchen sowie eine Vielzahl von Geläuten rund um Bremen stammen aus der Gießerei OTTO.


Bistum Fulda

Im Dom zu Fulda hängt ein zehnstimmiges Geläute unterschiedlicher Gießer. Eine dieser Glocken wurde im Jahre 1950 von der Firma Otto gegossen. Es ist die Marienglocke (Glocke III) mit einem Gewicht von 2,5 Tonnen.


In der Fuldaer Stadtpfarrkirche St. Blasius hängt ein „ausgesprochen schönes Geläut“ aus fünf OTTO-Glocken aus den Jahren 1961 und 1966.
In weiteren Kirchen Fuldas, so z. B. in St. Bonifatius, Fulda-Horas (fünfstimmiges OTTO-Geläute, siehe Foto) aber auch im gesamten Fuldaer Land hängt in den Kirchen eine Vielzahl von OTTO-Geläute.


Erzbistum Köln

Im Kölner Dom hängen zwei OTTO-Glocken aus dem Jahre 1911. Es sind die Kapitel- oder Karlsglocke (Glocke VII) und die Ave-Glocke (Glocke VIII). Sie hängen im Südturm des Domes.


Sowohl in der Stadt Köln selbst, in Düsseldorf wie im gesamten Erzbistum hängen viele Geläute mit OTTO-Glocken.


Bistum Trier

Der Trierer Dom ist die älteste Bischofskirche in ganz Deutschland. In ihm hängt ein zehnstimmiges OTTO-Geläute. Es wurde 1951 als Ersatz für die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Glocken angeschafft. Seine Tonfolge geht auf einen Vorschlag des damaligen Domkapellmeisters Dr. Johannes Klassen zurück. Das Trierer Domgeläut stellt mit einem Gesamtgewicht von 24.748 kg bis heute das größte nach dem Kriege von einem deutschen Glockengießer gegossene Geläut dar.

Im Bistum Trier hängen weitere OTTO-Geläute. Insbesondere im Saarland sind fast in jeder Kirche Glocken zu finden, die in den fünfziger und Anfang der sechziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts durch die Saarlouiser Glockerei, ein Tochterunternehmen der Firma F. OTTO – Bremen-Hemelingen, gegossen.


Bistum Würzburg

In der Bischofsstadt Würzburg hängen OTTO-Glocken u.a. in St. Adalbero,

St. Joseph und der Kirche Unsere liebe Frau. Aber auch in den Kirchen anderer Orte der Diözese Würzburg hängen OTTO-Geläute.

Ein besonders klangschönes Geläute befindet sich in der Stadtpfarrkirche

St. Gangolf in Amorbach. Im Jahre 1961 hat die Glockengießerei OTTO ein sechsstimmiges Geläute für St. Gangolf gegossen. In seinem Gutachten vom

29. April 1961 hat der Amtliche Glockensachverständige der Diözese Würzburg, Herr Dr. Richard Schömig, den einzelnen Glocken und dem Gesamtgeläute im Klangaufbau eine völlig ausgewogene und einheitliche Innenharmonie bescheinigt. Das Geläute, eine „meisterliche Leistung der Firma OTTO“, entfaltet im Turm seine ganze „Stimmungsreinheit“ und „Klangschönheit“.


Fotos: G. Reinhold